Rugby - Spielregeln

 
Rugby ist als Sportart in Deutschland eher unbekannt. Die Regeln sind sehr umfangreich und in einem 196 seitigen Regelbuch festgehalten. Es existieren zwei Verbände bei denen die Regeln in Einzelheiten etwas abweichen. Die Rugby Union und die League. Führende Rugbynationen sind Neuseeland, Australien, Südafrika und Argentinien. Das Spielfeld beim ist 100 Meter lang und 70 Meter breit. Es dürfen maximal fünfzehn Spieler pro Mannschaft gleichzeitig auf dem Feld sein, dazu sind jeweils sieben Ersatzspieler pro Team zugelassen. Das Spielgerät ist oval.
 
Der Rugbysport wird oft mit dem American Football verwechselt. Es gibt jedoch grundlegende Unterschiede. So wird das Spiel nur bei Regelverstößen, wenn der Ball im Aus ist, sobald Punkte erzielt wurden oder nach sogenanntem Totlegen unterbrochen wird. Im Gegensatz dazu wird beim American Football nach jedem Spielzug unterbrochen wenn ein Spieler am Boden liegt. Beim Rugby sind außerdem keine Vorwärtspässe erlaubt und es wird weniger Schutzkleidung getragen. Beim American Football sind Angriffe auch auf nicht ballführende Spieler erlaubt.
 
Ziel ist es, den Ball im eigenen Team zu halten. Gelingt es, diesen in die Nähe des gegnerischen Tores zu bringen, erhält die Mannschaft 5 Punkte. Schafft es das Team, den anschließenden Kick zwischen die Torpfosten zu bekommen, ist dies ein Tor, was weitere 3 Punkte einbringt. Gewonnen hat die Mannschaft die am Ende des Spiels die meisten Punkte hat.
 
Grundsätzlich darf der Ball mit der Hand und dem Fuß gespielt werden. Nach vorne jedoch ausschließlich mit dem Fuß. Es ist lediglich erlaubt den Ball nach hinten oder zur Seite mit der Hand zu spielen. Ein Spiel dauert 80 Minuten. Die Spielzeit ist in zwei Halbzeiten mit je 40 Minuten aufgeteilt. Es kann zu einer Verlängerung ähnlich beim Fußball kommen und der Schiedsrichter kann die Uhr anhalten. Diese Zeit wird am Ende der jeweiligen Halbzeit nachgespielt.
 
Grundgedanke ist das flüssige Spiel. Die Spieler sind angehalten auch bei einem Foul des Gegners weiter zu spielen, damit es wenige Unterbrechungen gibt. Wie beim Fußball pfeift der Schiedsrichter nicht, wenn das Foult für die gefoulte Mannschaft einen Vorteil ergibt. In anderen Fällen wird das Spiel unterbrochen und am Ort des Fouls fortgesetzt. Der Schiedsrichter hat die Möglichkeit zur Beurteilung einer Situation technische Hilfsmittel wie Videos zur Hilfe zu ziehen.
 
Wissenswertes
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